Dr. Hartwig Kohl
Urologische Facharztpraxis Hersbruck
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Steine

„Ich bin Rocky, der Stein, ich bin klein und gemein…..“, so heißt es in einem Lied der Mannheim Uro-Band.

Steine können in allen urologischen Organen Beschwerden hervorrufen. Die sog. „Nierenkolik“ wird jedoch nicht wie fälschlicherweise oft angenommen, durch einen Nierenstein, sondern durch einen Harnleiterstein, also einen Stein auf dem Weg von der Niere hinunter zur Blase, verursacht. Der Stein klemmt sich im viel zu engen Harnleiter fest und verursacht dessen Verkrampfung und einen Rückstau von Urin in die Niere, da der Abfluß durch den eingeklemmten Stein blockiert ist. Hier muß schnell und kompetent gehandelt werden, denn der Kolikschmerz gehört zu den schlimmsten Schmerzen die wir kennen, schlimmer noch als Wehen!

Nach entsprechender Diagnostik muß der Kolikschmerz durch die richtigen Medikamente in der richtigen Dosierung durchbrochen werden, um anschließend die Schmerzursache, den Stein, zu beseitigen.

Der Urologe hält zur Behandlung von Harnsteinpatienten ein umfassendes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vor, sodass in der überwiegenden Mehrzahl aller Fälle innerhalb kürzester Zeit Schmerzfreiheit hergestellt werden kann und das Problem, der Stein, behoben ist. Nur in seltenen Ausnahmefällen ist eine weiterführende Krankenhausbehandlung in hierfür spezialisierten urologischen Kliniken erforderlich.

Mein Rat: Gewöhnen Sie sich eine tägliche Trinkmenge von ca. 2,5 Litern an(falls keine anderen Erkrankungen dagegen sprechen) und melden Sie sich bei Ihrem Urologen, wenn Ihnen ansonsten unbekannte Rückenschmerzen nicht nach spätestens 1 Woche von selber wieder vergehen.