Dr. Hartwig Kohl
Urologische Facharztpraxis Hersbruck
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Hoden

In den Hoden erfolgt die Produktion der Samenzellen (=Spermien) sowie die Produktion der männlichen Geschlechtshormone (=Testosteron). Sie dienen somit der Fortpflanzung sowie, über die Hormonproduktion, der Ausbildung der für den Mann typischen Körperform (=Phänotypus).

Die Hormonproduktion kann im Rahmen der männlichen Wechseljahre allmählich zurückgehen und typische Wechseljahresbeschwerden wie Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, Potenzstörungen, depressive Verstimmung  und einiges mehr hervorrufen.

Bei unerfülltem Kinderwunsch können die Ursachen im Rahmen von Störungen der Spermienproduktion oder des Spermientransportes auch auf Seiten des Mannes liegen. Dementsprechende Untersuchungen führt der Urologe durch.

Neben Entzündungen und Durchblutungsstörungen können leider auch im Bereich der Hoden, ebenso wie an allen anderen Organen des Menschen, bösartige Tumore (=Hodenkrebs) auftreten. Der Häufigkeitsgipfel solcher bösartigen Hodenerkrankungen liegt zwischen 15 und 30 Jahren! Es handelt sich also nicht um einen Krebs des älteren Mannes! Deswegen ist es wichtig, daß sich auch und gerade die jungen Männer regelmäßig, d.h. 1x alle 3 Monate abtasten und bei jeder auch noch so geringen Unregelmäßigkeit sofort beim Urologen melden, denn: Hodenkrebs ist heilbar! Auch wiederkehrende Schmerzen oder ein Schweregefühl des Hodens kann ein Anzeichen für das Vorliegen von Hodenkrebs sein.