Dr. Hartwig Kohl
Urologische Facharztpraxis Hersbruck
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Entzündungen

Entzündungen der Harnwege mit Niere, Harnleiter, Blase und Harnröhre sowie der äußeren und inneren Geschlechtsorgane des Mannes mit Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Prostata, Samenblasen und Penis gehören zu den häufigsten bakteriellen Entzündungen des Menschen. Da die Harnwegsentzündungen so gut wie immer durch Bakterien verursacht werden, sind sie gut mit Antibiotika behandelbar. Allerdings muss man wissen, welches Antibiotikum in welcher Dosierung über welchen Zeitraum bei welchem Menschen gerade das richtige ist! Durch den unsachgemäßen und unkritischen, teilweise sogar unsinnigen Einsatz viel zu vieler Antibiotika – auch durch die Schuld vieler Ärzte -  finden wir uns in einer Welt zunehmend resistenter, d.h. gegen Antibiotika unempfindlich gewordener Bakterienstämme wieder, in der eine wirkungsvolle Antibiotikatherapie immer schwieriger wird.

Deshalb mein Rat:

  • bei Harnwegsentzündungen immer erst den Urin zur Analyse abgeben und erst danach mit der Therapie beginnen!
  • Antibiotika niemals unkritisch einnehmen! Fragen Sie Ihren Arzt, ob das Antibiotikum, das er Ihnen rezeptiert, bei der vorliegenden Erkrankung wirklich sinnvoll und notwendig ist und wenn Sie unsicher sind, dann holen Sie bei einem anderen Arzt ihres Vertrauens eine Zweit-Meinung ein.

Die Harnblase der Frau ist das am häufigsten von Infekten bzw. Entzündungen betroffen Organ. Geschlechtsverkehr spielt hierbei eine nicht unwesentliche Rolle.
Wesentliche Symptome sind:

  • Brennen beim Wasser lassen
  • häufiges Wasser lassen (alle 5 Minuten)
  • ungewöhnlich heftiger Harndrang
  • das Gefühl, kaum noch das Wasser halten zu können
  • rot oder rötlich gefärbter Urin
  • unangenehmer Uringeruch
  • trüber Urin

Wenn Sie eines oder mehrer dieser Symptome an sich feststellen, dann sollten sie ohne Zeitverzug und ohne ein Antibiotikum eingenommen zu haben (Schmerzmedikamente sind erlaubt) Ihren Urologen aufsuchen.